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Beitrag von Kotschi » 17.05.2019, 14:01

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+++ NEWS +++ Der Giro d'italia steht vor der Tür +++ NEWS +++

Mit dem Giro d'Italia steht die erste Grand Tour der Saison auf dem Programm. Die Starliste lässt sich mehr als sehen, fast alle Top-Rundfahrer stehen am Start. Offensichtlich rechnet sich niemand Podiumschancen bei der Tour d'France aus angesichts des erwartetenden Dreikampfs von Dumoulin, Froome und Thomas. Daher dürften viele Fahrer ihren Fokus dieses Jahr ausschließlich auf den Giro gelegt haben.

Ein Blick auf die Profile der einzelnen Etappen zeigt, dass:

- es zwar 3 Zeitfahren gibt, aber davon keines tellerflach ist, so dass die Entscheidung nicht im zeitfahren fallen dürfte
- es nur 2 wirklich schwer Bergankünfte gibt, so dass die Entscheidung nicht am Berg fallen dürfte.
- es viele sehr lange Etappen gibt, so dass die Ausdauer vielleicht einen Einfluss haben dürfte, aber insbesondere die Regenerationsfähigkeit in der 3. Woche gefragr ist.
- es sehr viele hügelige und bergige Etappen gibt, so dass diese Fähigkeit nicht unentscheidend sein dürfte.

Alles in allem wird es ein Giro der Superlative, eine Vorhersage zu treffen ist fast unmöglich, trotzdem versuchen wir mal eine Prognose. Wir haben dazu in mehreren Kategorien den einzelnen Fahrern 1-5 Punkte gegeben.

FitnessKLEHÜGAUSREGZFManagerSumme
Nibali544544127
Pozzovivo543453327
Quintana553343427
Uran543443326
Roglic543255226
Mollema514443425
Yates, Adam524333525
Valverde325514323
Keldermann523235323
Yates, Simon153144523
Lopez552142423
Aru543213422
Zakarin143354121
Meintjes521141519
Nieve112451317
Buchmann512114317
Barguil322231114


Es gibt 3 Teams die nominell mit einer Doppelspitze antreten:
Team Ineos mit Adam und Simon Yates. Wir gehen aber an Hand der bisherigen Saisonverläufe davon aus, dass sich die Teamleitung klar für Adam Yates als Kapitän entschieden hat und Simon noch andere Aufgaben in dieser Saison haben wird.
Team Bora hansgrohe wird mit Nieve und Buchmann antreten. Wir gehen aber davon aus, dass Buchmann der klare Kapitän ist.
Team Katusha startet mit Zakarin und Nibali. Es ist kein Geheimnis, das Nibali der klare Kapitän ist und Zakarin der Edelhelfer.

Wenn Vincenzo Nibali es schafft in den entscheidenden Rennsituationen vorne zu sein um nicht geblockt zu werden gehört er zu den ganz großen Favoriten. Die größte Schwäche ging beim Team Katusha bisher immer vom Begleitwagen aus. Wenn man da seine Nerven im Griff hat, ist auch der ganz große Wurf drin, denn die Etappen und Profile ist Nibali quasi auf den Laib geschneidert.

Nairo Quintana wird von vielen als Topfavorit gehandelt, bei ihm ist keine wirkliche Schwäche auszumachen, alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung für das erfolgsverwöhnte Team. Die größte Gefahr sehen wir in den vielen gefährlichen Abfahrten, aber wenn Quintana sturz- und pannenfrei durch den Giro kommt, ist er defintiv ein heißer Sieganwärter.

Domenico Pozzovivo vom Bahrein Merida Team ist für uns auch ein ganz heißer Kandidat fürs Podium, mit etwas Glück ist sogar ein Sieg möglich. Er wird auf den schweren und langen Hügel- und Mischetappen nicht so viele Probleme haben bei den Spezialisten für diese Profile dabei zu bleiben. Das könnte ihm einige Zeitgewinne auf die Konkurrenz bringen, die er dann als Polster fürs Hochgebirge nutzen sollte.

Rigobert Uran kommt als amtierender TdF Sieger zum Giro, und ist somit naturgemäß ein Sieganwärter, ein Platz unter den TOP5 sollte ihm sicher sein, da er auf keinem Terrain besondere Schwächen aufzeigt, allerdings gibt es auch kein Terrain wo er viel Zeit herausfahren wird. Von daher kommt es für ihn darauf an, immer möglichst wenig Zeit zu verlieren. Ein Girosieg ohne einen Etappensieg wäre ihm durchaus zuzutrauen.

Primoz Roglic kann mit etwas Glück auch um den den Girosieg mitfahren. Ein Platz unter den TOP5 sollte aber in jedem Fall drin sein. Er hat seinen Stärken vor allem im Zeitfahren, und könnte mit dem nötigen Glück auf den schweren Etappen sogar einen Start-Ziel Sieg hinlegen, da er der große Favorit für den Prolog ist. Da sein Manager ist nicht dafür bekannt besonders kraftsparend zu fahren, muss er auf den langen Etappen aufpassen, dass ihm da nicht zu früh der Motor ausgeht.

Bei Bauke Mollema kommt aus auf den Mut des Managers an, ob er aufs GK fahren wird. Ihm liegen besonders die ersten beiden Wochen, wenn er sich da einen Vorsprung auf die starken kletterer sichern kann, ist ihm ohne weiteres eine TOP5 mit etwas Glück sogar eine TOP3 Platzierung zuzutrauen.

Adam Yates ist unseres Erachtens der Kapitän des Team Ineos. Auch er wird die ersten beiden Wochen des Giros nutzen müssen um Zeit heraus zufahren auf die Konkurrenz. Ihm trauen wir sogar den Sprung ins Rosa Trikot nach der ersten Woche zu. Und das könnte ihn dann so beflügeln, dass er es Etappe für Etappe verteidigt, mit etwas Glück und dem ein oder anderen Ausfall sogar bis nach Verona. Der entscheidende Faktor ist der Manager im Begleitfahrzeug. Stefan ist zu wahren Wundern fähig (legendär ist sein 100km Solo Sieg mit Sprinter Johann Museeuw bei Lüttich- Bastogne Lüttich). Irgendwann wird sich das hohe Risiko dass er bei jedem Rennen geht auch mal auszahlen, und dann wäre er am Ziel seiner Träume... dem Giro-Sieg.

Alejandro Valverde wird sich die ein oder andere Etappe holen aber für den Kampf ums Gesamtklassement ist der Hans-Dampf-in-allen-Rennen vermutlich nicht fit genug.

Wilco Keldermann wird endlich mal von einem anderen Manager gesteuert als uhri. Ob das eine Erleichterung für ihn sein wird bleibt abzuwarten. Ein Platz unter den TOP10 wäre angesicht der riesigen Konkurrenz allerdings schon ein guter Erfolg.

Miguel Angel Lopez gilt als einer der besten Kletterer im Peloton. Er wird sicher bei den ganz schweren bergankünften einiges an Zeit gut machen auf die Konkurrenten. Ob das aber am Ende reicht um in Verona aufs Podium zu fahren, bleibt abzuwarten. Angesicht seiner Schwächen in den zeitfahren und auf besonders langen und hügeligen Etappen, wird er wohl zu Beginn der letzten Woche schon mehrere Minuten Rückstand haben, aber wenn dann am richtigen Tag die Form stimmt und er den Mut zu einer frühen Attakce findet, ist ihm sogar ein PLatz auf dem Podium zuzutrauen. Das Trikot des besten Jungprofi wird er aber in jedem Fall gewinnen, sollte er in Verona ankommen.

Fabio Aru ist nachwievor ein Schatten seiner selbst. Er hat sich speziell auf den Giro vorbereitet, wird aber in der letzten Woche vermutlich Probleme bekommen. Sein Manager ist aber mit allen Wassern gewaschen, und ihm ist auch durchaus zuzutrauen, Fabio die notwendige Geduld und Ruhe zu geben, um auf den entscheidenden Tag zu warten. Wenn auf der 13. Etappe die Form stimmt, kann er sich mit einem Husarenritt ganz weit nach vorn bringen.

Vorjahressiger Meintjes ist wieder in bestechender Form, wie er in Kroatien unter Beweis gestellt hat. Allerdings ist der Giro dieses Jahr nun wirklich alles andere als Meintjes auf den Laib geschneidert. Wir gehen davon aus, dass er totz seines überragenden Managers keine Chance auf die TOP10 haben wird.

Damit Emanuel Buchman oder Warren Barguil in die TOP 10 fahren muss schon einiges passieren. Sie müssen auf Defekte, Massenstürze und mehrere Aufgaben anderer Favoriten hoffen oder sich geschlossene Bahnschranken vor dem Hauptfeld wünschen, wenn sie selbst in der Fluchtgruppe sind.

Die Chancen auf den Girosieg sehen wir so:

*** Nibali,
** Quintana, Pozzovivo
* Uran, Roglic

dark horse: Adam Yates

Es wird die spannenste Grand Tour aller Zeiten. Es wird keinen Fahrer geben der die gesamte Tour dominiert. Es wird so viele verschiedene Etappensieger geben wie nie zuvor. Es entscheidend am Ende vermutlich die Tagesform.

Es ist angerichtet...

... dann lasst die Spiele beginnen.


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Hakan
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Re: 2019 The National

Beitrag von Hakan » 17.05.2019, 16:06

Lieber Kollege unser Kapitän für Giro wird Simon sein wie kommen sie auf Adam 🙄

Kotschi
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Re: 2019 The National

Beitrag von Kotschi » 18.05.2019, 21:18

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+++ NEWS +++ Interview mit Manager Timmy +++ NEWS +++

Einen Tag vor Beginn des Giros trafen wir Katusha-Manager Timmy.

The_N: Wie geht es Ihnen einen Tag vor dem Giro?
Timmy: Sehr sehr aufgeregt, aber man ist froh das es endlich los geht :)
The_N: Was denken Sie wer am Ende des ersten Tages das rosa Trikot tragen wird?
Timmy: Nibali :) ich träume davon
The_N: was muss passieren damit Nibali es auch noch in Verona trägt?
Timmy: Wachsam bleiben, in keinen Sturz verwickelt sein, Chancen nutzen!
The_N: Wer ist der größte Widersacher ?
Timmy: Quintana
The_N: quintana wird sich vermutlich für die 3.woche schönen und da zum generalangriff blasen. Wieviel Vorsprung wird nibali in den ersten 2 Wochen heraus fahren müssen?
Timmy: Wer sich schon, der wird verlieren! Das kann ich den Zuschauern schonmal versprechen! Der Giro ist nicht am Ende zu gewinnen, die Mischetappen machen es aus! Man kan den Giro nicht an einen Tag gewinnen, aber man kann ihn verlieren!
The_N: Und da wird nibali die Entscheidung suchen? Oder ist die Devise erstmal abwarten und schauen was die anderen machen?
Timmy: Er wird, wenn es sich die Rennsituation ermöglich jede Chance nutzen! Jede! Abwarten? Haha...Bin ich Stefan....programmiere ich? 0010001? Sorry nicht mit Nibali. Lets Rock, schnall euch an, genießt die Show!
The_N: Denken Sie das am Ende vielleicht die bonussekunden den Unterschied ausmachen können?
Timmy: Das ist nichts für mich. Geschenke erhalten die Freundschaft! Nein, Bonussekunden werden es nicht ausmachen! Vielleicht bei der Tour..... aber nicht beim Giro
The_N: Und zakarin ist wirklich bereit sich 100% unterzuordnen? Oder wird auch seine Gelegenheit bekommen?
Timmy: Es geht nur gemeinsam! Katusha hat das zweitgerinsgte Budget....Aber müssen alle für einen fahren und einer für alle! Wir sind kein Quick Step, Jumbo oder Lotto...es geht nur gemeinsam
The_N: vielen Dank und alles Gute!


Kotschi
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Re: 2019 The National

Beitrag von Kotschi » 20.05.2019, 11:25

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+++ NEWS +++ Ruhetag beim Giro +++ NEWS +++

Heute ist Ruhetag beim Giro, zeit die erste Woche zu anlysieren.

Auf der 1. Etappe setzte sich der große Favorit wie erwartet durch. Primoz Roglic gewann das Auftaktzeitfahren zur Wallfahrtskapelle San Luca in Bologna, vor Wilco Keldermann und Bauke Mollema. Der Vorsprung auf die anderen Favoriten für Gesamtklassemt war wie erwartet recht deutlich, Quintana verlor 20 Sek,Uran verlor 22 Sekunden und Nibali verpokert sich bei der Wahl des Rennrades. Er fuhr als einziger mit einem klassischen Straßenrand und büßte 43 Sekunden ein. Simon Yates konnte dagegen ein Ausrufezeichen hinter seine Form setzen, er beeendete das Zeitfahren als 4. mit 11 Sekunden Rückstand und dürfte damit kalr der Kapitän des Teams INEOS sein.

Die 2. Etappe führte das Fahrerfeld nach Fucecchio. Alle erwarteten eine lockere Etappe mit einem Sprintfinale, da sich das Team Deceuninck um Sprinter Elia Viviani frühzeitig an der Spitze des Feldes zeigte und die Kontrolle übernahm. Doch an den beiden Steigungen Montalbone (km 157,5) und San Baronto (km 177,5) entfachte das Team Katusha das erste der angekündigten Feuerwerke. Mit aller Macht zerlegte Manager timmy das Feld und so kam es zu einem Sprint einer nur 37 Mann starken Gruppe. VOn den Sprinter hatte es lediglich Viviani geschafft dabei zu bleiben und gewann locker und souverän die Etappe. Prominenteste Opfer waren Louis Meintjes (Lotto-Soudal) und Warren Barguil (UAE Team Emirates). Barguil ging schon mit einer Magen-Darm-Grippe an den Start der Etappe (Tagesform -5). Er wurde schon während der Etappe mehrfach vom Feld abgehängt, und kann somit wohl schon frühzeitig alle Hoffnungen aufs Gesamtklassement begraben.

Die 3. Etappe führte dann über ereignisarme 222km nach Orbetello. Es kam zu dem erwartete Massensprint, Viviani siegte vor Battaglin und Greipel. Warren Barguil nutzte jedes Dixi-Häuschen für eine unfreiwilige Pause und kämpfte sich mit all seinen Teamkolelgen mehr als 8 Minuten nach dem Hauptfeld ins Ziel. (Tagesform -5)

Die 4. Etappe begann zunächst ruhig. Ein 10 mann starke Spitzengruppe mit Mikel Bizkarra (UAE) fuhr einen Maximalvorsprung von 7 Minuten heraus. Das Feld ließ die Ausreißer gewähren, es deutete sich der erste Ausreißererfolg des Giros an. Doch 50 km vor dem Ziel ließ sich der hinter der Spitzengruppe fahrende Mannschaftswagen vom Team Bora zurückfallen. Als der Wagen kurz vor dem Feld war schossen 6 Bora Fahrer an einer kleinen giftigen Steigung aus dem Peloton und fuhren kurz nach dem BORA-Mannschaftswagen in einen 10km langen Tunnel mit einer Engstelle an einem stillgelegten Bahngleis in der Mitte. Leider gibt es keine TV-Aufzeichnungen aus dem Tunnel, einige Fahrer meinten das das Feld im Tunnel anhalten musste da der Bora Mannschaftswagen eine Panne hatte an der Engstelle. Als das Feld wieder aus dem Tunnel kam hatten die 6 Bora Fahrer den Anschluss an die Spitzengruppe geschafft und lagen plötzlich 5 Minuten vor dem Feld. Das das nicht mit rechten Dingen zugegangen sein kann, war jedem Beteiligten klar. Die Rennleitung versuchte die 6 BORA Fahrer zum anhalten zu bewegen, doch die Situation wurden unübersichtlich, einige Fahrer der Fluchtgruppe gaben aus Protest ihre Bemühungen auf, andere waren permanent am Teamfunk um Erklärungen zu bekommen wo die 6 Bora Fahrer plötzlich herkamen und was nun passieren würde. Lediglich Magnus Cort vom CCC Team blieb unbeirrt und setzte seine entscheidende Attacke 20km vor dem Ziel. Er erreichte das Ziel als Solist und machte wertvolle Punkte im Kampf um das Sprinttrikot gut. Hinter Cort belegten die ebenfalls zur Ausreißergruppe gehörenden Buchmann und Benati die Plätze 2 und 3. mit dem zeitgleich gewerteten 53 Fahrer starkem Hauptfeld mit allen Favoriten. Der verantwortliche Sportliche Leiter von BORA kam nicht im Ziel an und konnte nicht zur Rede gestellt werden, was da im Tunnel los war. Buchmann wurde der 2. Platz im Nachhinein aberkannt. Wirklich bedauerliche ist diese Unsportlichkeit für Daniele Benati. der italienische Altmeister wäre wohl locker ins Rosa Trikot gefahren, und hätte es angesichts der nicht allzuschweren Profile der kommenden Etappen eine ganze Weile tragen können.

Die 5. Etappe endete nach 140 km in Terracina. Den erwarteten Massensprint entschied wieder Viviani für sich der damit schon seinen 3. Etappe gewann. Dieses Mal war es aber denkbar knapp, denn Consonni kam auf den letzten Metern noch mächtig nah an Viviani heran. Eine positive Nachricht was das es Barguil langsam besser zu gehen scheint. Nachdem er auf der 4. Etappe mit Tagesform -5 erst kurz vor der Karrenz ins Ziel kam, ging es im auf der 5. Etappe schon deutlich besser (Tagesform -3)

Auf der 6. Etappe wartete mit der Coppa Casarinelle der ersten Berg der 2.Kategorie. Der Sieger sollte 18 Punkte bekommen. Der bis dato Führende Valerio Conti hatte gerademal 15 Punkte auf dem Konto. Warren Barguil machte endlich mal positive Schlagzeilen, er zeigte sich in der Fluchtgruppe zusammen mit seinen beiden Teamkollegen Oswian und Brambilla. In der 13 köpfigen Gruppe war auch Bergtrikotinhaber Valerio Conti mit einem Teamkollegen vertreten, genauso wie Dauerausreißer Weenig und Etappensieger Cort. Serge Pauwels und Tsagbu Grmay gehörten ewbenfalls dazu wie der Kolumbianer Winner Anacona. Barguil schien seine Krankheit der ersten Tage überwunden zu haben (Tagesform -1) und die Gruppe konnte gut 10 minuten an VOrsprung herausfahren. Am Fuß des 16 langen Aufstieges zur Bergwertung der 2. Kategorie hatte die Gruppe noch 7 Minuten Vorsprung. Ins Ziel waren es zu diesem Zeitpunkt noch 33km, so dass man davon ausgehen konnte, das der Etappensieger aus der Spitzengruppe kommen würde. Owsian und Brambilla mussten früh reißen lassen, Barguil schlug sofort ein hohes und gleichmößiges Tempo (79%) an in der Hoffnung alle Kontrahenten abschütteln zu können. Doch Conti, Anacona, Cort und Grmay waren zäh und blieben immer dran. Kurz vor dem Gipel sprinteten Conti und Anacona an Barguil vorbei um die Bergpunkte. Dieser hatte keine Chance etwas entgegenzusetzen und musste sich mit dem 3. Platz begnügen. Cort hatte anderes im Sinn, er zog an der Bergwertung an Barguil vorbei und stürzte sich in die kleine Abfahrt- Während Conti sofort nach der Bergwertung die Beine hochnahm zog Anacona durch und versuchte als Solist das Ziel zu erreichen um das Rosa Trikot zu erobern. Barguil schloss in einer kleinen Gegensteigung wieder zu Cort auf und beide versuchten nochmal Anacona einzufangen um sich den Etappensieg zu holen. Auf der ansteigenden Zielgerade waren beide wieder dran und es kam zu einem unfassbar knappen Dreiersprint, alle 3 Fahrer fuhren zeitgleich nebeneinander über die Ziellinie. Vermutlich auf Grund des dickeren Reifens wurde dann Anacona per Fotofinish zum Siger erklärt. Anancona übernahm auch das Rosa Trikot da das Feld mit den Favoriten 1:38 Rückstand hatte. Das Anacona allerdings nicht mit der Gewissheit des Rosa Trikots den anderen beiden den Etappensieg überließ, stieß zumindest Warren Barguil scheinbar sauer auf, den er musste sich direkt nach dem Zielstrich übergeben.

Die Folgen spürte Barguil dann auch auf der 7. Etappe nach L'Aquilla (Tagesform -5). Er konnte sich zwar wieder in der Gruppe des Tages platzieren doch bei der Bergwertung der 2. Kategorie musste er wieder Conti den Vortritt lassen, der in dieser ersten Girop Woche wie entfesselt (Fitness 99) fuhr. Die Etappe in L'Aquilla gewann Pierre-Luc Perrichon als Solist, der damit den verdienten Lohn einer sehr aktiven ersten Girowoche erntete. Aktivster Fahrer der ersten Woche war zweifellos Pieter Weenig, dem aber am Ende immer das Quentchen Glück für einen Etappensieg oder ein paar Pünktchen für ein Trikot fehlte. Conti hat das Bergtrikot mit 51 Punkte ganz sicher im Gepäck. (2. ist Barguil mit gerademal 14 Zählern). Das Sprint-Trikto trägt der 3-fache Etappensieger Viviani. Er hat 126 Punkte, der zweitplatzierte Pieter Weening hat 118 Punkte, Cort folgt als Dritter mit 104 Punkten. Das Rosa Trikot sitzte auf den Schultern von Winner Anacona. Er führt das Gesamtklassement mit 1:23 vor Primoz Roglic und 1:27 vor Wilco Keldermann an. Die Favoriten für die Gesamtwertung haben sich bis auf NIbali (1. Etappe) Meintjes (2. Etappe) alle noch schadlos gehalten und liegen alle wneiger als 30 Sekunden hinter Roglic. Nibali hat 43 Sekunden auf Roglic Rückstand und Meintjes schon 1:52.

Den heutigen Ruhetag nutzen alle Mannschaften zum Erholen, mehr als eine lockere Ausfahrt ist nirgends zu beobachten, außer bei Hubert Dupont. Er gab nach seiner 200km Trainingsrunde den erstaunten Journalisten zu Protokoll: "Ich fühle mich als ob der Giro heute erst losgeht, ich bin noch total frisch und habe garkeine Kraft verbraucht in der ersten Woche." Gerben Thijssen vom Groupama FDJ Team konnte nicht aufs Rad, er beakm vom Mannschaftsarzt Infusionen, da er an totaler Erschöpfung leidet.



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Re: 2019 The National

Beitrag von Kotschi » 28.05.2019, 15:05

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+++ NEWS +++ Ruhetag beim Giro +++ NEWS +++

Heute ist wieder Ruhetag beim Giro, Zeit die zweite Woche zu anlysieren.

Die 239km lange Klassikerähnliche 8. Etappe gewann Altmeister Valverde mit einer brillianten Vorstellung auf den letzten 25km. Den Sprint des dezimierten Feldes gewann Elia Viviani der damit sein Sprinttrikot festigte. Obwohl Winner Anacona nicht mit dem Feld ins Ziel kam verteidigte er mit 13 sek Vorsprung denkbar knapp das Rosa Trikot gegen Tagessieger Valverde.

Tags darauf stand das Zeitfahren in San Marino auf dem Programm. Topfavorit war der Sieger des Auftaktzeitfahrens Primoz Roglic, doch Wilco Kelderman erwischte einen Sahne(+5)Tag und konnte den Tagessieg mit 18 sek Vorsprung vor Roglic erinngen. Kelderman übrnahm damit ach das Rosa Trikot.

Die 10. Etappe schien die einfachste des gesamten Giros, tellerflache 145km ging es von Ravena nach Modena, doch das Finale war an Dramatik nicht mehr zu überbieten. 8km vor dem Ziel löst ausgerechnet Andre Greipel einen verheerenden massensturz aus indem auch mehrere GK-Fahrer verwickelt waren. Am schlimmsten erwischte es Lopez der den Giro aufgeben musste und mit schweren Verletzungen ins Krankehaus geflogen wurde. Auch Vincenzo Nibali und Simon Yates waren involviert, beide verloren über 3 Minuten auf das Feld. Am schlimmsten erwischte es Pozzovivo der mehr als 6 min nach dem Tagesieger den Zielstrich passierte.

Die 11. Etappe war ebenfalls für die Sprinter vorgemerkt. Der zweitplatzierte der Punktewertung Magnus Cort entschied sich aber zu aller Überraschnung in die Fluchtgruppe zu gehen. Er schnappt sich die beiden Sprintwertungen auf dem Weg nach Novi Ligure. 30 km vor dem Ziel betrug der Vorsprung der verbliebenen 3 Ausreißer Troia, Küng und Cort noch 3:30 min. Das Feld wurd angeführt von Deceuninck um Sprinter Viviani und ein Massensprint schien ausausweichlich. Doch die 3 Ausreißer schienen sich auf ein kurioses Abkommen zu einigen, den Troia spannte sich vor die anderen beiden und hielt den Vorpsrung zum Feld auf über 2:00 Minuten bei noch 10 zu fahrenden Kilometern. Man hätte erwarten können das Cort der schon eine Etappe gewann und als Ausreißer weiter wichtige Punkte im Kampf um das Sprinttrikot gutmachen könnte, jetzt dem Schweizer Küng den Tagessieg überlassen könnte, doch dem war nicht so und Cort gewann den 2er Sprint
souverän und sicherte sich seinen 2. Tageserfolg beim diesjährigen Giro. Den Sprint des Feldes gewann nicht wie erwartet Viviani, sondern Consonni (Teamkollege von Magnus Cort) vor Battaglin und Viviani. In der scheinbar schon vorentschiedenen Wertung um das Sprinttrikot kämpfte sich Cort auf 5 Punkte an den übermächtigen Viviani heran. UAE Manager Kotschi kommentierte die ungewöhnlich uneigennützige Fahrweise von Oliveiro Troia "Wer nehmen will muss auch geben können. Es war klar, das wir nicht durchkommen, wenn alle 3 Fahrer sich ein paar Körner für Finale aufheben würden. So hab ich Oliveiro gesagt, sein Tag des Triumphes wird schon noch kommen, heute ist ein ganz normaler Arbeitstag für ihn."

Die 12. Etappe führte dann am Geburtstag von UAE Manager Kotschi von Cuneo nach Pinerolo. Die Mannen von UAE wollten ihrem Chef wohl unbedingt dopppelten grund zum Feiern geben, denn gleich 4 Mann begaben sich in die Ausreißergruppe. Claeys und Owsian sorgten für einen sehr komfortablen Vorsprung der Gruppe bis zum Fuße des Montoso. Jan Hirt war sogar virteull ins Maglia Rosa geschlüpft. In dem 9,3km lange Anstieg zum Kategorie 2 Berg fuhr Brambilla die Ausreißer auseinander. Lediglich Barguil, Hirt, Dani Moreno und Bergtrikotbesitzer Valerio Conti hielten mit. Conti konnte den Bergsprint um die Punkte gegen Barguil deutlich gewinnen und seinen Vorsprung im Kampf um das Bergtrikot auf 68 Punkte ausbauen. Im Feld der Favoriten fuhr Valverde eine beherzte Attacke und konnte sich fast 2 Minuten von den anderen Favoriten lösen und hatte am Gipfel das virtuelle Maglia Rosa. Vom Gipfel waren es noch 30km bis ins Ziel, der Vorsprung der Ausreißer war aber groß genug, so das klar war dass diese durchkommen würden. Hirt und Barguil schlossen in der schwierigen Abfahrt zu Conti auf. Da Conti das Bergtrikot hat und Hirt aufs Rosa Trikot schielte konnte war Barguil zuversichtlich wenigstens den Etappensieg als Geschenk für seinen Manager an seinem Geburtstag herauszufahren. Dei 3 arbeiteteten gut zusammen, doch aus dem Geburtstagsgeschenk für Manager Kotschi wurde nichts, Conti übersprintetet Waren Barguil im Finale und gewann die Etappe. Valverde holte 1:50 auf die anderen GK Favoriten heraus und übernahm das Rosa Trikot, ein unvergessener Moment für Manager Akkez. Im GK lag Valverde nun 1:07 vor Keldermann und 1:21 vor Roglic. Dahinter rangierten die bisher sehr unauffällig fahrenden Aru (+2:01) und Uran(+2:11) auf den Plärtzen 4 und 5. Jan Hirt verbesserte sich auf den 8. PLatz im GK.

Auf der 13. Etappe gab es dann das große Spektakel, die 199km von Pinerolo nach Ceresole Reale waren an Action, Spannung und Racing nicht zu überbieten. Man kann es nur mit einem Satz beschreiben: DAS IST RADSPORT! Aber im Einzelnen. In der gruppe des tages fanden sich die üblichen Verdächtigen um Bergtrikotträger Valerio Conti, Ausreißerkönig Pieter Weening und wieder 4 UAE Fahrer ein. Allerdings herrschte im Feld von Anfang an ein hohes Tempo, so dass die Ausreißer nie weiter als 3 Minuten wegkamen. Barguil sicherte sich die beiden bergwertungen und konnte seinen Rückstand auf Conti erstmals verkürzen. 70km vor dem Ziel kam es im Feld zu einer rennentscheidenden Situation. Das Jumbo Vista Team sorgte mit einer Tempoverschärfung im Peloton für eine pulverisierung des selbigen. Robert Gesink spannte sich vor seinen Kapitän Primoz Roglic und der sonst so ruhig und kalkulierend fahrende Slowene ging in die Offensive. Die Von den anderen Favoriten wollte oder konnte keiner mitgehen, vermutlich waren alle so überrascht von der frühen Attacke und dachten sich, dass man Roglic in der langen ansteigenden Anfahrt zum Schlussanstieg schon wieder einholen würde. Doch der Vorsprung wurde Kilometer für Kilometer größer. Nach der Abfahrt vom Plan del Lupo waren es noch 45km stets ansteigenden Kilometer bis ins Ziel. Der Vorsprung vom inszwischen allein fahrenden Roglic betrug fast 5 Minuten. Die Verfolgergruppe mit allen anderen Girofavoriten kam aber trotz intensivster bemühungen der Helfer nicht wirklich näher. Der Anstieg zum Lago Serru wurde immer steiler doch Roglic konnte seinen Vorsprung behaupten. 15 km vor dem ziel waren es immernoch fast 3 Minuten. Da die helfer im Verfolgerfeld aufbraucht kamen, namen nun die Kapitäne das heft selber in die Hand. Quintana trat an, niemand konnte ihm folgen und er machte sich allein auf die Verfolgung von Roglic, dieser kömpfte sich Kilometer für Kilometer den berg hoch, man konnte richtig zugucken wie er immer weiter runter schalten musste und ihm an der Flamme Rounge scheinbar die Gänge ausgingen, den er drohte umzukippen und wurde nur von begeisterten Fans links und rechts am umfallen gehindert. Doch auch die anderen Favoriten hatten nichts mehr zuzusetzen, alle waren am Limit und Roglic gewann die Etappe mit unglaublichen 1:32 Vorsprung auf Quintana. Dritter und Vierter wurden Uran und Aru mit 2:01 Rückstand. Valverde verlor im Maglia Rosa sogar 3:54 auf Roglic, und musste das Trikot an den Tagessieger übergeben. Dieser führt das Gesamtklassement nun mit einem komfortablen Vorsprung von 2:36 auf Kelderman an. Dahinte rangieren Quintana (+2.41), Valverde (+2:43), Aru (+2:51) und Uran (+2:57). Der Rest leigt schon mehr als 5 Minuten zurück und dürft eim Kampf um das Podium nicht mehr eingreifen können.

Auf der 14. Etappe stand erneut eine zwar kurze aber hammerharte bergetappe an. Über 134 km ging es von Saint-Vincent über 4 kategorisierte Berge nach Courmayeur. Domenico Pozzovivo kündigte vor der Etappe bereits an sich nun auf das Bergtrikot zu konzentrieren. Er rieß vom Start weg aus und fuhr fast 100km Solo an der Spitze, sicherte sich 84 Bergpreispunkte und kletterte damit auf dem 3. Platz in dieser Sonderwertung. Vor ihm liegen nur noch Barguil (108) und Conti (150). Der bisher sehr kraftsparend und unauffällig fahrende Uran ging diesmal in die Offensive er griff bereits 40km vor dem Ziel an und konnte die Uneinigkeit der anderen Favoriten nutzen und sich 3 Minuten Vorsprung bis zum Gipfel des Colle de San Carlo herausfahren. Von dort ging es 20km bergab und dann nochmal 6km leicht ansteigend zum Ziel. uran teilte sich seine kräfte gut ein rettete knapp 1 Minute seines VOrsprungs ins Ziel. Damit verbesserte er sich im Gesamtklassement auf den 2. Platz.

1. Primoz Roglic TLJ 58h06,46 (+ 1,03)
2. Rigoberto Uran TFS + 1,44 (4h10,21)
3. Nairo Quintana QST + 2,21 (+ 49)
4. Alejandro Valverde MOV + 2,43 (+ 1,03)
5. Wilco Kelderman SUN + 2,47 (+ 1,14)
6. Fabio Aru MTS s.t. (+ 1,03)
7. Simon Yates SKY + 6,00 (+ 1,03)
8. Louis Meintjes LTS + 6,53 (+ 1,03)
9. Bauke Mollema EFD + 11,52 (+ 7,14)
10. Jan Hirt AST + 15,10 (+ 8,29)

Für die Schlusswoche des Giro erwarten wir nocheinmal ein großen Spektakel. Am heutigen Ruhetag konnten wir einige Stimmen einfangen:
Timmy (Katusha): Bringt die Jungs da vorne ins Schwitzen! Das ist Radsport.
Bike (Deceuninck): Es wird Action geben. Das ist Radsport. Vielleicht zieht Hakan auch mit, das wird eine Zerfetzerei .
Hakan (INEOS): Ich würde den yates nicht abschreiben wegen Podest.
Rene (Mitchelton) : wir fahren jede Attacke mit, mir ist es auch egal ob Aru am Ende 4. oder 7. wird.
Uhri( Visma-Jumbo): Roglic fährt einfach mit raus. Er hält das durch, Aru nicht.
Kotschi (UAE): Bei diesem ausbrechenden Kampf ums Gesamtklassement wird es schwer noch ein paar Punkte fürs Bergtrikot zu sammeln. Da Warren offenbar nicht mehr in der Lage ist Bergtrikots zu gewinnen, werden wir die weitere Saison umplanen, er wird nicht die Vuelta auf Bergtrikot fahren, sondern darf bei der Tour ran, als Helfer für Thomas. Dafür bekommt Leopold König zum Abschluss seiner Karriere eine geschützte Rolle bei der Vuelta.
Stefan (BORA): Gestern noch im Auto von INEOS und heute schon bei BORA.... verrückt diese Radsportwelt. Mal sehen ob wir Buchmann noch in die TOP10 kriegen.

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