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Beitrag von Cookie » 09.11.2017, 13:12

Ab sofort werden wichtige Neuigkeiten rund um das Team hier veröffentlicht. :)
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Re: Les dernières actualités

Beitrag von Cookie » 29.11.2017, 17:20

Neue Strategie und neue Gesichter in Frankreich

Der vor wenigen Wochen stattgefundene Managerwechsel bewirkt die ersten Veränderungen im Kader des französischen WorldTour Rennstalls.
"Internationalisierung" lautet das neue Motto des Managements - dem man auch prompt Taten folgen ließ. Mit Sergio Pardilla und vor allem Tejay Van Garderen wurden zwei starke Rundfahrer in die eigenen Reihen geholt, die vor allem in den Kampf um einwöchige Rundfahrten einsteigen sollen.

Das Team hingegen verlassen mussten vier Franzosen. Jonathan Hivert sucht im hohen Alter eine neue Herausforderung bei Ag2r, während Johan Le Bon in die Wüste wechselt. Adrien Petit musste seinen Platz räumen, um das nötige Budget für die Verpflichtung Van Garderen aufbringen zu können. Venturini versucht dagegen in Spanien seine Entwicklung fortzusetzen, um ein neues Kapitel in seiner Karriere aufzuschlagen zu können.

Weitere erfreuliche Nachrichten wurden die Woche vom Personalmanagement verkündet. Man einigte sich mit drei der wichtigsten Stützen des Teams, Julian Alaphilippe, Alexis Vuillermoz und Zukunftsfahrer David Gaudu auf neue Einjahresverträge.
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Re: Les dernières actualités

Beitrag von Cookie » 15.12.2017, 10:04

Umstrukturierung geglückt

Die Transferphase ist fast vorbei und das vom Sponsor ausgegebene Ziel der internationaleren Ausrichtung des Teams wurde absolut zufriedenstellend erreicht. In den letzten Wochen sind weitere Fahrer zum Team dazu gestoßen. Der Königstransfer dieses Transferfensters war definitiv die Verpflichtung von Mikel Landa aus dem spanischen Baskenland. Der in Vitoria-Gasteiz geborene Rundfahrer soll vor allem in den Grand Tours die Kapitänsrolle übernehmen.


Neuzugänge 2017

Sergio Pardilla
Tejay Van Garderen
Riccardo Minali
Benjamin Thomas
Laurent Pichot
Nicola Conci
Sergey Firsanov
Jose Luis Rodriguez
Mikel Landa
Rafael Valls
Ben O'Connor
Zuletzt geändert von Cookie am 24.01.2018, 09:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Les dernières actualités

Beitrag von Cookie » 23.01.2018, 09:55

Holpriger Start in Oz

Mit großen Ambitionen ging das neuformierte Team um Rennkapitän Alexis Vuillermoz in Australien an den Start der Tour Down Under. Grundsätzlich war es schwer, die eigene Zielstellung der Podiumsplatzierung in der Gesamtwertung mit der Unerfahrenheit des neuen Sportlichen Leiters sowie der starken Konkurrenz in Einklang zu bringen.

Jedoch ist das World Tour Rennen in Australien ein großes Saisonziel für die Equipe gewesen. Dementsprechend leicht enttäuschend war letztendlich der 8. Gesamtrang von Vuillermoz. Auch im Kampf um die Bergwertung (Platz 2) und einen Etappensieg (Platz 4) schrammte der erfahrene Franzose knapp an Erfolgen vorbei.


"Es war eine schwierige Woche. Man hat gemerkt, dass alle Teams heiß auf den Saisonstart sind und wir noch zu grün hinter den Ohren. Es fing ja schon auf der ersten Etappe an, als ich viel zu spät am Start ankam. Das darf uns so in Zukunft nicht mehr passieren. Alexis und das Team haben ihre Sache gut gemacht. Leider waren wir aber in den entscheidenden Momenten nicht da. Der Kraftaufwand, um dann wieder nach vorne zu kommen im Feld, ist einfach zu groß, um dann noch in den Kampf um den Tagessieg eingreifen zu können. Dennoch gehen wir mit voller Motivation in die nächsten Aufgaben. Alexis möchte unbedingt noch einen Sieg holen in Australien", sagte DS Cookie.
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Re: Les dernières actualités

Beitrag von Cookie » 16.02.2018, 21:36

Die Maschine rollt

Langsam aber sicher scheint sich die Mannschaft immer mehr zu finden. Zunächst kamen weitere durchwachsene Rennen in Argentinien und Spanien, wo man nur einige Podiumsplatzierungen herausfahren konnte. Das erste richtige Ausrufezeichen setzte man, wo sollte es auch anders sein, auf heimischen Boden im korrupten Marseiller Land. Edet und Sicard boten eine offensive Vorstellung und wurden mit Platz 5 und 6 zumindest klein belohnt.

"Nicolas und ich erkannten die Chance ca. 25km vor dem Ziel. Die anderen in der Favoritengruppe wirkten müde, also gaben wir Vollgas. Leider hatten wir mit Rudy Molard einen echten Brocken im Schlepptau. Aber am Ende gönnen wir unserem alten Teamkollegen den Sieg. Und aus internen Quellen wissen wir ja, dass die Siegprämien, die Rudy in Frankreich einfährt, zu 50% auf das Konto von FDJ gehen und die andere Hälfte auf das Privatkonto von unserem Sportlichen Leiter", sagte Romain Sicard kurz nach dem Rennen.

Nach 5 weiteren Tagen voller Pleiten, Pech und Pannen in Australien kam der Etoile de Bessèges gerade Recht. Unsere Schwarze Perle Kevin Reza gelang gleich auf der ersten Etappe ein überraschender Sieg im Massensprint und damit der erste Saisonsieg 2018. Am Ende sprang sogar der 6. Gesamtplatz raus, Teamkapitän Thibaut Pinot kam in seinem ersten Saisonrennen auf einen respektablen 10. Rang.

Und wenn es einmal läuft, dann läuft's. Bei der Valencia Rundfahrt siegte Rafael Valls auf der mit 7 kategorisierten Bergen sehr schweren Königsetappe als Solist.

"Ich habe lange Zeit Kräfte gespart. Erst auf den letzten 2 Kilometern ist mir aufgefallen, dass wir nur noch 4-5 Fahrer waren und ich mich noch super fühlte. Ich hätte nie gedacht, dass ich diese Etappe gewinnen kann, zumal mir mein Burrito von der ersten Etappenhälfte noch schwer im Magen lag. Mein Ziel waren die Top 10. Am Ende ist es sogar ärgerlich, weil ich mit nur 4 Sekunden auf Latour den 2. Gesamtplatz inne hatte, obwohl ich im Ziel noch Reserven hatte. Aber ich freue mich natürlich trotzdem über den Sieg", gab Valls anschließend an.

Letzte Woche erst setzte Nachwuchssprinter Minali mit einem 2. Tagesplatz und dem 7. Gesamtrang bei der Dubai-Rundfahrt der erfolgreichen Lauf fort. Eigentlich sollte der Italiener anschließend mit der Mannschaft nach Kolumbien fliegen, um an der dortigen Rundfahrt teilzunehmen. Allerdings ist er seit der Schlussetappe verschollen und konktaktlos zum Team. Auf seinem Instagram-Profil ist er aktuell mit vielen Frauen in einem Whirpool im Burj al Arab zu sehen, was darauf schließen lässt, dass er immernoch in Dubai verweilt...

Zur Premiere der Kolumbien Rundfahrt fand schließlich auch Alexis Vuillermoz zu gewohnter Form zurück. Nach 2 Podiumsplatzierungen durch ebenden und Edet krönte Vuillermoz die Teamleistung mit Gesamtrang 4.

So kann es germe weitergehen, geht es nach uns!
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Re: Les dernières actualités

Beitrag von Cookie » 16.03.2018, 22:03

Erstes Fazit

Die letzten Wochen liefen relativ erfolgslos. Allerdings konnte man regelmäßig einen Fahrer in den Top Ten bei wichtigen Rundfahrten platzieren. Der dritte Saisonsieg lässt jedoch nach wie vor auf sich warten...

Bei der Tour of Oman platzierten sich Vuillermoz (5.) und Gaudu (9.) in den besten Zehn der Gesamtwertung. Jungspund Gaudu sicherte sich zudem das Trikot des besten Jungprofis. Immerhin mal wieder ein kleiner Sieg!

Beim ersten Auftritt von Kapitän Mikel Landabei der Vuelta a Andalucia sprang immerhin ein 9. Gesamtplatz heraus. Im Nachbarland Portugal schrammte Thibaut Pinot als 4. nur knapp Podium der Algarve-Rundfahrt vorbei.

Auch in der Wüste, bei der Abu Dhabi Rundfahrt, schafften wir mit Vuillermoz als 10. hauchdünn die Top Ten.

Anschließend begann die Saison so richtig mit den ersten Klassikern. Auf Kopfsteinpflaster gab es wie erwartet nichts zu holen für Yoann Offredo. Hingegen lief es beim Strade Bianche in Italien hervorragend. Tejay Van Garderen konnte dort einen sehr guten 5. Platz herausfahren:

"Ich fühlte mich gut an diesem Tag und bin glücklich über das Ergebnis. Wäre ich nicht so früh angetreten, wäre vielleicht sogar das Podium drin gewesen...aber sei's drum. Ärgerlicher ist der 13. Platz bei Tirreno Adriatico. Die Form hat gestimmt, auch die Beine. Aber es sollte trotzdem nicht sein. Ich weiß nicht wirklich was schief lief, die Konkurrenz war groß, keine Frage. Dennoch wäre ein Top 8 Ergebnis möglich gewesen. Das sieht man ja anhand der Fahrer, die dort reingefahren sind..."", sagte der Amerikaner im Interview.

Besser hingegen lief es für unser Team beim "Rennen zur Sonne". Teamkapitän Pinot schloß die Rundfahrt in Nizza mit einem ordentlichen 6. Gesamtrang ab.

Dennoch muss man zugeben, dass man als Verbund aus Fahrern und Manager nicht ernsthaft konkurrenzfähig ist in dieser World Tour. Als Konsequenz aus den Ergebnissen der ersten Monate werden wir unsere Ziele für die Saison drastisch senken. Die Top 10 im World Cup Teamranking scheinen wie ein Traum zu sein, den wir wohl nur schwer erreichen können. Zudem wird es interne Ergebnissziele zukünftig nicht mehr geben. Über die daraus hoffentlich resultierende Lockerheit sind vielleicht durch eine aggressivere Fahrweise besser Ergebnisse möglich. We'll see!
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Re: Les dernières actualités

Beitrag von Cookie » 25.03.2018, 22:14

Der Sturm vor der Ruhe

Kurz vor den Kopfsteinpflaster-Frühjahr, bei dem wir nix mit den Ausgängen der Rennen zu tun haben werden, konnte das Team in Malaysia und im spanischen Katalonien nochmal zum großen Wurf ausholen.

Bei der Tour of Langkawi holte David Gaudu überraschend den 3. Gesamtplatz sowie das Trikot des besten Jungprofis. Desweiteren konnte sich Co-Kapitän und Altmeister Sergej Firsanov das Bergtrikot sichern, bevor er sich für seinen französischen Kapitän aufopferte. Ricardo Minali konnte leider nicht wie erhofft in die Sprintentscheidungen eingreifen und kam nicht über mehrere Top-10 Platzierungen hinaus.

Bei der Katalonien-Rundfahrt überraschte Teamkapitän Mikel Landa mit einer guten Frühform und konnte sich sowohl einen Etappensieg, als auch den 2. Platz in der Gesamtwertung hinter dem starken Kreuziger sichern. Dabei war ursprünglich Tejay Van Garderen als Kapitän vorgesehen, der größtenteils trotzdem auf eigene Rechnung fahren durfte und den 7. Platz im Endklassement erreichte.

"Normalerweise wäre ich 6. geworden, aber Nibali sicherte sich im Zwischensprint die entscheidenden Bonussekunden, um an mir vorbeizuziehen. Dabei haben wir ihn fahren lassen auf der Bergetappe und ihm so seinen Etappensieg ermöglicht. Das ist eine Schande! Aber von Nibali ist man ja nichts anderes gewöhnt. Das wird ein Nachspiel haben. Der Typ sollte sich zur nächsten Rundfahrt lieber 'nen Ganzkörperpanzer anlegen...", sagte der erzürnte, wild ins Mikrophon spuckende Van Garderen nach der Rundfahrt. Im Hintergrund sah man Manager Cookie mit brennender Androni-Flagge und Schläge-drohend auf Stefan, Manager vom italienischen Rentnerensememble, zurennen. Der Fall wurde von der UCI aufgenommen und wir nun genauer untersucht.
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Re: Les dernières actualités

Beitrag von Cookie » 12.04.2018, 14:08

Unverhofft kommt oft

Entgegen der Erwartungen liefen die Kopfsteinpflaster-Klassiker in dieser Saison ausgesprochen gut für uns. Yoann Offredo bewies als Einzelkämpfer, aus welchem Holz er geschnitzt ist und fuhr mehrere Top-Resultate ein. Nach Platz 6 bei E3 Harelbeke und 10 bei Gent-Wevelgem folgten die zwei großen Monumente Paris-Roubaix und die Flandern-Rundfahrt.

Bei beiden Rennen war er der einzige FDJ-Kämpfer, der die Ziellinie überquerte. In Flandern erreichte der jung-gebliebene Franzose das Ziel als hervorragender 10., bei Paris-Roubaix verfehlte er die Top 10 nur um einen Platz.

"Die zwei Rennen sind wirklich super gelaufen für mich. Vor allem wenn man bedenkt, dass ich jeweils über 130km alleine fahren musste, da die Teamleitung leider entschieden hat, mich ohne Helfer auf die Reise zu schicken. Umso erfreulicher sind dann die Ergebnisse, die rausgekommen sind. Wäre ich etwas endschneller, hätte ich sogar bei beiden Rennen einen einstelligen Platz erreichen können. Im Velodrom habe ich mir das Hinterrad von Kristoff ausgesucht, der aber leider wohl schon am Limit fuhr. Wäre ich an De Backer drangeblieben, wären wir zweimal vor Androni, Gott möge sie auf ewig strafen, gelandet. Aber sei's drum. Ich hoffe, ich konnte dem Management Argumente liefern, nächstes Jahr mehr Wert auf die KSP-Klassiker zu legen.", sagte Yoann im Trainingslager in Meppen.

So langsam scheint man sich doch an das hohe Niveau des Feldes zu gewöhnen. Die nächsten Aufgaben werden allerdings nicht leichter. Die Sarthe-Rundfahrt ist ein wichtiges Ziel für unseren Hauptsponsor, während Lokalmatador Mikel Landa sich im Baskenland durchaus etwas ausrechnet.
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Re: Les dernières actualités

Beitrag von Cookie » 15.04.2018, 21:00

Erster Rundfahrtsieg

Nicht nur der erste Sieg überhaupt unter dem neuen Manager gelang unserer schwarzen Perle Kevin Reza - jetzt setzte er noch einen drauf, indem er nach einem Etappensieg und weiteren Top-10 Platzierungen die Gesamtwertung der Sarthe-Rundfahrt hauchdünn für sich entschied. Ein Erfolg, den man nicht so schnell wieder vergessen wird. Vor allem in Anbetracht dessen, wie eng und glücklich der Ausgang am Ende war. Der erste Rundfahrtsieg der Saison schmeckt gut und wir dürfen gespannt sein, ob dem Team ein weiterer gelingt.

Die Baskenlandrundfahrt ist bekanntermaßen eine der Lieblingsrundfahrten des Managers Cookie und wurde deshalb als wichtiges Saisonziel auserkoren. Sergio Pardilla konnte sich souverän das Bergtrikot sichern, während Julian Alaphilippe und Mikel Landa um die Gesamtwertung kämpften. Am Ende sprang ein guter 4. Gesamtrang dabei heraus für unseren französischen Hoffnungsträger.

"Ich habe mich die ganze Woche über nicht gut gefühlt, obwohl ich einen Saisonhöhepunkt auf diese Rundfahrt gelegt habe. Es ist schade, so knapp am Podium vorbeizuschrammen, aber keine Schande. Ärgerlicher ist eher, dass wir ohne einen Etappensieg aus dem Baskenland kommen. An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei Mikel bedanken, der sich komplett für mich aufgeopfert hat und das in seiner Heimat."

Landa stand leider nicht für ein Interview zur Verfügung. Cholerisch an seiner Chorizo knabbernd waren leidiglich die Worte "muchos blockos" und "puta, puta...ai ai ai caramaba" zu hören, als er an Julian vorbei lief. Wir hoffen, ihm geht es gut.
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Re: Les dernières actualités

Beitrag von Cookie » 30.04.2018, 09:55

Erfolgreichste Woche des Jahres

Es scheint fast so, als wäre der Erfolg Rezas eine Art Dosenöffner für unser Team gewesen. Nur wenige Tage nach dessen Triumph in Frankreich setzte Marc Sarreau die Serie fort und holte nach Platz 2 beim Tro-Bro Léon in Frankreich den ersten Klassikersieg der Saison für FDJ - er gewann überraschend die Tour du Finistère.

"Es war ein absolut schauerhaftes Finale. Marc war weder unser Kapitän noch Co-Kapitän. Er sollte so lange wie möglich Kevin Reza beschützen, was er bis ein paar Kilometer vor dem Ziel auch tat. Einmal hatte er vergessen das Mikro abzuschalten und ich hörte, wie er mich permanent verfluchte. Ich sagte ihm dann, er solle ausrollen lassen, weil ich Angst hatte, nachdem mir Thibaut mitteilte, er hätte einen Riegel einfach mitsamt der Verpackung verschlungen vor Wut. Doch 4km vor dem Ziel raste er plötzlich mit Blut in den Augen und Speichel in den Mundwinkeln an allen anderen aus dem Team vorbei und sprintete wie ein Beserker zum Sieg. Keiner traute sich ihm zu gratulieren, wir schlossen uns zeitweise sogar im Teambus ein, als Marc noch nicht da war", sagte Manager Cookie nach dem Rennen.

Ebenso erfolgreich verliefen die León-Rundfahrt in der spanischen Gemeinschaft sowie die Tour of Croatia. Durch einen fuliminanten Ritt sicherte sich Sergio Pardilla am letzten Tag der Vuelta a Castilla y Leon den Etappen- und Gesamtsieg. Damit kam der zweite Rundfahrtsieg unerwartet früh in dieser Saison.

Um den ganzen noch die Krone aufzusetzen, gewann Thibaut Pinot unter der Führung des Feuerwehrmanns René die Gesamtwertung der Kroatien-Rundfahrt sowie eine Etappe. Auch Kenny Elissonde sicherte sich durch den Sieg auf der ersten Etappe seinen ersten Saisonsieg. Damit hat man nicht nur den 3. Rundfahrtsieg des Jahres eingefahren, sondern auch den ersten halbwegs bedeutenden. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an René, der die Jungs in hervoragender Manier aus dem Auto heraus coachte.
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Re: Les dernières actualités

Beitrag von Cookie » 14.05.2018, 10:20

Generalprobe gelungen

Bei der schweren Asturien-Rundfahrt gelang Mikel Landa eine Generalprobe nach Maß. Nach dem Sieg auf der Königsetappe und Platz 2 auf der folgenden sicherte sich der Baske seinen ersten Rundfahrtsieg 2018. Edelhelfer Sergio Pardilla rundete das Gesamtergebnis mit Platz 4 ab. Außerdem steuerte er selbst in der Abwesenheit von Landa zu einem starken 3. Gesamtplatz bei der Vuelta Comunidad de Madrid.

Erwähnenswert ist auch der 8. Gesamtplatz von Tejay Van Garderen bei der diesjährigen Tour de Romandie. Zudem gelang Laurent Pichon bei Eschborn-Frankfurt als 5. eine erfreuliche Überraschung.

Am Wochenende nahmen schließlich auch die 6 Tage von Dünkirchen ein Ende. Yoann Offredo sicherte sich durch einen guten Tag auf der Königsetappe einen guten 5. Gesamtrang. Auf der letzten Etappe wäre dann um ein Haar Mathieu Ladagnous ein Meisterstück gelungen. Nach Uneinigkeit in der Ausreißergruppe zog er 70km einfach alleine davon. Da niemand Tempo macht, konnte auch niemand folgen, sodass der erfahrene Franzose plötzlich alleine unterwegs war und 40km vor dem Ziel immernoch gut 7:30min Vorsprung hatte.

"Ich fühlte mich gut, hatte noch genug Kraft in den Beinen. Die entscheidende Situation war dann mein technischer Defekt 20km vor dem Ziel, der mich die entscheidenden 1-2 Minuten einbüßen ließ, die mir am Ende gefehlt haben. Hätten die anderen Teams Lotto-Soudal nicht den Doppelsieg ermöglichen wollen, hätte es sogar schon so gereicht. Schade, dass man sich da oftmals so uneinig ist im Peleton. Am Ende wird wieder rumgejammert, das Lotto ja unschlagbar wäre. Aber diesmal war es möglich, auch trotz des überragenden Auftritts von Valgren und Benoot.", wird der enttäuschte Ladagnous zitiert.
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Re: Les dernières actualités

Beitrag von Cookie » 23.07.2018, 12:04

Sabbat-Monate beendet

Nach dem grandiosen Giro-Sieg hat sich Manager Cookie und der Rest des Teams eine große, mehrmonatige Auszeit gönnen müssen, um den Triumph in Ruhe verarbeiten zu können. Der Tank ist wieder aufgefüllt und man feierte nun bei der Tour das Comeback im Peleton, welches man als durchaus gelungen bezeichnen kann. Nach 14 Etappen liegt Kapitän Thibaut Pinot auf Rang 6 des Gesamtklassements. Julian Alaphilippe und Giro-Sieger Mikel Landa runden das Gesamtergebnis mit Plätzen unter den Top 20 ab. Sogar ein Etappensieg gelang unserer Equipe schon durch den Doppelsieg von Alaphilippe und Pinot auf der 5.Etappe.

"Ich habe mich in der zweiten, wichtigen Woche nicht sehr gut gefühlt. Mein Saisonhöhepunkt liegt auf der Tour, aber die Beine wollten nicht so wie ich mir das vorgestellt habe. Auf der Roubaix-Etappe habe ich keine Zeit verloren, das war wichtig. Ganz schlimm allerdings war es hinauf nach Le Grand-Bornand, dort bin ich völlig eingebrochen. Ich hoffe, dass die Beine in der dritten Tourwoche besser laufen. Die Top 5 sind nachwievor das Ziel und ich bin optimistisch, dass ich der irischen Hackfresse äääh Dan Martin noch Druck machen kann", so Kapitän Pinot am Ruhetag vor Etappe 15.
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Re: Les dernières actualités

Beitrag von Cookie » 29.07.2018, 21:46

Passables Ende der Grand Boucle

Mit einem 6. Gesamtrang von Kapitän Thibaut Pinot endet die diesjährige Tour de France für unser Team. Nach einem knapp verpassten Etappensieg lag Pinot lange Zeit auf Top 5 Kurs. Auf der letzten Bergetappe jedoch geschahen wunderliche Dinge, wie uns der Franzose selbst berichtet:

"Ich bin ganz vorne in den letzten Anstieg reingefahren, doch anscheinend hatten einige etwas dagegen. Primoz Roglic war vor mir und blickte sich immer heimlich nach mir um. Ich wollte ihn links umkurven, da fuhr er nach links. Dann wollte ich rechts vorbei und er fuhr nach rechts. Ich habe selbst ein teuflisches Grinsen in seinem Gesicht sehen können, als ich es dann nach 2km endlich geschafft habe, an ihm vorbeizugehen. Er nuschelte irgendwas von "hat geklappt, uhri" in sein Mikro. Leider waren die Top 5 in dem Moment schon vorne rausgefahren und ich hatte keine Chance mehr aufzuschließen. Ich bin trotzdem zufrieden mit meiner letzten Woche, ich habe zweimal weit vor dem Ziel angegriffen und habe mir nichts vorzuwerfen. Chapeau an Dan Martin, der den Kampf um den verbliebenen fünften Platz für sich entschieden hat."

Desweiteren hat man ein wichtiges Sponsorenziel des Teams erreicht und sich nach hartem Kampf die Teamwertung der Tour gesichert! Ausschlaggebend waren die herausragenden Leistungen von Julian Alaphilippe (12.) und Mikel Landa (14.) im Hochgebirge. Nachdem klar war, dass Pinot nicht mehr um das Podium fahren würde, legte man den Fokus auf jene Wertung und ist nun stolzer Sieger.
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Re: Les dernières actualités

Beitrag von Cookie » 20.08.2018, 08:14

Team sagt Start bei Vuelta ab

Durch eine heftige Sommergrippe, die sich im gesamten Team ausgebreitet hat im gemeinsamen Trainingslager auf Bali, muss unser Team den Start bei der diesjährigen Vuelta leider absagen.

"Quasi alle Fahrer sind krank. Auch die Betreuer und Trainer hat es erwischt. Es ist eine Tragö...*kjefhkajfhkjf*", sagte Manager Cookie während er einen riesen Fladen Grünes in die Ecke spuckte.

"Wir werden nur sporadisch ein Team an den Start schicken, um drakonische Strafen der UCI zu vermeiden. Aber konkurrenzfähig werden wir nicht sein. Wir fokussieren uns jetzt auf das Saisonende, wo wir nochmal angreifen wollen."
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Re: Les dernières actualités

Beitrag von Cookie » 25.08.2018, 12:09

Nächster Rundfahrtsieg

Tejay Van Garderen ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat die Colorado Classics hauchdünn für sich entschieden. Nach dem entscheidenden Bergzeitfahren lag er 2 Sekunden vor Bevin (LottoNL-Jumbo), welche er mit geballter Kraft des Helferteams um Julian Alaphilippe bis zum Schluss verteidigen konnte. Zugleich war es der letzte Auftritt unseres Teams in den Vereinigten Staaten in dieser Saison. Alle Rennen wurden von TJ angeführt und erhalten mit dem Sieg in Colorado einen schönen Abschluss.

Beim deutschen WT-Klassiker in Hamburg erreichte Rudy Barbier den 9. Platz und erfüllte damit die Vorgabe einer Top 10 Platzierung.
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Re: Les dernières actualités

Beitrag von Cookie » 20.09.2018, 10:52

Erster Neuzugang für 2019

Mitte September können wir mit Freude den ersten Zugang für die neue Saison vermelden. Im Draft der WorldTour-Teams konnten wir uns die Dienste des jungen Kolumbianers Cristian Muñoz sichern.

"Für die geplante Markterschließung des lateinamerikanischen Raums wurde von der Geschäftsleitung die Verpflichtung eines Kolumbianers mit höchster Priorität versehen. Dass es uns gelingt sogar vor der Transfermarktöffnung mit Cristian ein vielversprechendes Talent zu ergattern, ist natürlich umso erfreulicher", wird der zukünftige Co-Manager Stefan zitiert.

Muñoz kommt aus seiner Heimat vom Team Coldeportes. Klassisch für einen Kolumbianer liegen seine Stärken am Berg.
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Re: Les dernières actualités

Beitrag von Cookie » 15.10.2018, 11:43

Am Ende wird doch alles gut

Eine schwierige Saison hat Julian Alaphilippe hinter sich. Nur ein Saisonsieg stand bisher zu Buche [durch die KI]. Doch im Saisonfinale sollte sich doch alles zum Gutem wenden. Innerhalb von einer Woche gewann er Tre Valli Varesine, Milano-Torino und zu guter letzt: Il Lombardia!


"Ich habe mich die ganze Woche super gefühlt. Die Lombardei-Rundfahrt war neben der WM, die gar nicht gut lief, eines meiner größten Saisonziele. Das Team hat einen fantastischen Job gemacht, besonders David [Gaudu] und Alberto [Bettiol]. Ich bin überglücklich und stolz Fahrer wie Valverde, Bardet und Kwiatkowski geschlagen zu haben. Ich wusste, dass ich in Como alleine ankommen muss, weil ich im Sprint keine Chance haben würde gegen Kwiato und Piti. Ich konnte mich auf der Abfahrt absetzen und bin dann mit Vollgas den letzten Anstieg gefahren. Bis auf die Ziellinie konnte ich die 15 Sekunden verteidigen, wobei ich dachte, dass Kwiato mich noch gekriegt hat. Ich habe alles gegeben. Was für ein Tag", wird der strahlende Sieger zitiert.

Nach dem ersten Grand Tour Titel durch Mikel Landa folgte nun zum Saisonfinale auch noch das erste Monument. Das Management ist absolut außer sich vor Freude und kann es immernoch nicht fassen.

"Im Leben hätte ich nicht mit so einer Saison gerechnet. Das ist nicht in Worte zu fassen. Ich bin stolz auf die Jungs, die haben das allesamt klasse gemacht dieses Jahr. Das erste Jahr ist bekanntlich das leichteste, die Leute unterschätzen einen und man kann ohne Druck frei auffahren. Nächstes Jahr die gezeigten Leistungen zu bestätigen - das wird die wahre Herausford...", sagte Manager Cookie mit Cocktail in der Hand und Zigarre im Mund auf den Malediven, während zwei Einheimische ihm mit einem Palmenwedel Luft zu fächerten, "...mein Gott, SCHNELLER WEDELN!!! Aber wir wissen das einzuordnen und bleiben bescheiden."

Nicht zu vergessen sind die zwei Siege von Guillaume Martin. Der junge Franzose gewann in herausragender Manier den Giro della Toscana, um anschließend die Tour of Almaty zu gewinnen.
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Re: Les dernières actualités

Beitrag von Cookie » 27.11.2018, 11:34

Shopping-Tour vor dem Ende

Nur noch 10 Tage ist der Transfermarkt geöffnet, dann ist wieder Ruhe für die nächsten zehn Monate und das Team sollte stehen. Zeit, um sich den Neuzugängen in aller Kürze zu widmen. Ganze 16 Stück sind es bisher, der Kaufrausch des Managements schien kein Ende nehmen zu wollen:


Neuzugänge 2019:

Nils Politt
Jan Bakelants
Merhawi Kudus
Damien Touzé
Nathan Earle
Christian Munoz
Patrick Bevin
Miles Scotson
Robert Power
Chris Hamilton
Sep Vanmarcke
Alexandre Geniez
Davide Cimolai
Szymon Sajnok
Gerben Thijssen
Lucas Hamilton

9 Talenten stehen 7 erfahrenen Männern gegenüber und sorgen damit für die gewünschte Balance im Team.

Mit Nils Politt und Alexandre Geniez sind sogar 2 der 4 Wunschfahrer des Managements verpflichtet worden. Lediglich die Manager von Daan Olivier und Esteban Chaves stellten sich quer, sodass es leider trotz aller Bemühungen zu keiner Einigung kam. Aber noch sind es ja 10 Tage...
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Re: Les dernières actualités

Beitrag von Cookie » 25.01.2019, 11:08

Auf ein Neues

Die wohlverdiente Winterpause ist vorbei - die neue Saison beginnt. Nach erholsamen Monaten ist das neu zusammengestellte Team voller Motivation, insbesondere für den World Tour Start im heißen Australien.

"Es ist kein Geheimnis, dass das Team eine ganz besondere Verbindung zu Australien hat. Dementsprechend wichtig sind die Tour Down Under, das Rennen entlang der GOR und auch die Herald Sun Tour für uns. Wir haben in diesem Winter fünf Aussies verpflichtet, hinzu kommt Paddy Bevin als Kiwi und natürlich Ben, der schon im Team war.

Wir wollen bei der TDU um das Podium mitfahren und schicken eine schlagkräftige Truppe an den Start nach Adelaide. Allerdings wird die Konkurrenz zum Saisonstart traditionell sehr hoch sein, aber wir sind noch voller Selbstvertrauen vom grandiosen Saisonfinale 2018 und lassen keine Zweifel an unsere Chance herankommen", sagte Manager Cookie vor dem Abflug am Fraport Airport in Frankfurt/Main.

Das Aufgebot

Thibaut Pinot
Jan Bakelants
Patrick Bevin
Ben O'Connor
Davide Cimolai
Chris Hamilton
Nathan Earle

Damit werden gleich fünf Fahrer ihr Debüt für Groupama-FDJ geben!
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Re: Les dernières actualités

Beitrag von Cookie » 27.01.2019, 22:28

Zufriedenheit in Oz

Das war ein Start nach Maß. Jan Bakelants ist der Mann der Stunde, der uns mit seinem 3. Gesamtrang das anvisierte Podium bescherte. Dabei blieb er als einer der wenigen völlig ohne Zeitverlust und musste sich nur aufgrund der Zeitbonifikationen Rosa und Kreuziger geschlagen geben.

"Ich bin überglücklich. So will man in die Saison starten, obwohl ich im Endeffekt trotzdem sehr, sehr gerne gewonnen hätte. Ich bin optimal vorbereitet nach Australien gekommen, aber auf den entscheidenden Etappen hat einfach der nötige Extraschub in meinen Beinen gefehlt. Dennoch ist es ein schönes Ergebnis für das Team und ein guter Anfang einer hoffentlich erfolgreichen Saison", sagte der Belgier nach seinem Debüt im Groupama-FDJ Trikot, der als Titelverteidiger am Start stand.

Weniger gut verliefen dagegen die Sprints. Bevin konnte nicht eine Top-10-Platzierung herausfahren, trotz großartiger Hilfe seiner Teamkollegen. Als es darauf ankam, funktionierte der Neuseeländer dann trotzdem wieder: im Great Ocean Race ersprintete er einen guten 6. Platz und rundet damit eine erfolgreiche australische WT-Kampagne für das Team ab.
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Re: Les dernières actualités

Beitrag von Cookie » 10.02.2019, 17:17

Erster Saisonsieg

Da war er endlich: der erste Sieg unseres Teams in Australien, der gleichzeitig auch den ersten Saisonsieg 2019 darstellt. Jan Bakelants entwischte auf der ersten Hügeletappe am letzten Anstieg den Rest des Feldes und konnte 18 Sekunden bis ins Ziel retten. Leider musste er sich am Ende der Herald Sun Tour mit Platz 2 im Gesamtklassement begnügen, da McCarthy genug Zeitbonifikationen über die 5 Tage sammeln konnte, um Bakelants doch noch abzufangen.

Einen ordentlichen Start in die Saison erwischte auch Teamkapitän Thibaut Pinot bei seinem 5. Gesamtrang bei der Vuelta a San Juan. Neuzugang Merhawi Kudus sicherte sich zudem souverän die Bergwertung der argentinischen Rundfahrt.
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Re: Les dernières actualités

Beitrag von Cookie » 25.02.2019, 09:31

Fipsi bei Pablo

Nach dem guten Saisonstart in Übersee glänzte das Team in der zweiten Hälfte des Saisonbeginns eher mit Abwesenheit und schwachen Leistungen. Die Oman-Rundfahrt war das große Ziel im Februar für Julian Alaphilippe. Dieser musste den Start leider absagen und trat stattdessen im weit entfernten Kolumbien an, um neben Kapitän Thibaut Pinot um einen Etappensieg zu kämpfen.
Auf der ersten hügeligen Etappe rund um Llanogrande entwischte Loulou mit einer saftigen Tempoverschärfung dem Rest des Feldes und hatte zwischenzeitlich sogar knapp 40 Sekunden Vorsprung. Unter dem Tempodiktat Lotto-Soudals wurde der Vorsprung immer kleiner und schließlich wurde der Franzose quasi auf der Ziellinie übersprintet und verpasste den Tagessieg nur um Haaresbreite.

"Leider hat mir auch in La Unión auf der fünften Etappe das nötige Quäntchen Power in den Beinen gefehlt. Der erste Saisonsieg ist immer der schwierigste, aber ich hoffe, dass es bald endlich passieren wird. Dass ich auf der letzten Etappe von Platz 2 auf 5 zurückfalle, ist schon in Ordnung. Das Terrain war etwas zu bergig für mich, aber Chapeau an Thibaut, der hier eigentlich als Kapitän für das Gesamtklassement vorgesehen war, sich aber am letzten Anstieg völlig für mich aufopferte", sagte Alaphilippe bei der Abschlusszeremonie in Medellin.

"In Oman wäre ich sicherlich um den Sieg mitgefahren, das ist sehr ärgerlich. Aber das Management wollte mich in Kolumbien am Start sehen. Es ist okay, aber ich hoffe, dass die nächste Rundfahrt diesen Monat ein besseres Ergebnis hervorbringt."

Die Frage, ob Alaphilippe in Andalusien, in Portugal oder sogar in Abu Dhabi am Start stehen wird, ließ man zunächst offen.
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Re: Les dernières actualités

Beitrag von Cookie » 01.03.2019, 22:27

Andalucía...mala suerte

Die Andalusien-Rundfahrt entwickelte sich zu einer Achterbahn der Gefühle. Mit Platz 3 durch Jan Bakelants auf der ersten Etappe fing zunächst alles gut an, doch anschließend ging es drunter und drüber.

"Ich hatte am zweiten Tag und tags darauf beim Zeitfahren grauenhafte Beine, aber konnte meinen Rückstand in Grenzen halten und auf Platz 4 in die letzten beiden Tage starten", sagte Bakelants nach dem Rennen.

"Auf der Bergetappe lief es ziemlich gut, ich habe versucht alles zu geben und den Rückstand zum Podium wettzumachen. Allerdings gab es eine kuriose Zeitnahme und mein Tank war am Ende auch zu leer. Auf der Schlussetappe habe ich dann nochmals alles in die Waagschale geworfen. Ich wollte keinen Etappensieg, sondern das Podium. Meine Beine waren super, aber ebenso stark waren Dimension Data, EFD und Lotto-Soudal, die mit vereinten Kräften Tempo im Feld bolzten. De la Cruz und ich waren leider zusammen nicht stark genug, vielleicht hätte es gereicht, wenn Spilak statt anzugreifen gemeinsame Sache mit uns gemacht hätte. Schade war es in jedem Fall, 500m vorm Ziel überholt zu werden."

Indessen gelang dem Team ein kleines Kunststück, indem man mit dem 5-Mann-Kampfgeschwader die Teamwertung innehielt. Außerdem konnte Sergio Pardilla mit einer frühen Attacke auf der Bergetappe die Konkurrenz überraschen und sicherte sich im Zielsprint gegen einen De la Cruz den Etappensieg.

"Die Etappe habe ich mir von Anfang an rausgeguckt. Gerade als ich vorne alleine rausgefahren bin aus der Ausreißergruppe am letzten Berg, wurde die Etappe von der Jury abgebrochen. Ich konnte es nicht fassen. Auf der WIederholungsetappe wollte ich dann nicht klein bei geben und habe es nochmal versucht. Unglaublich, dass es am Ende dann tatsächlich gereicht hat. Zugegeben - ich habe nicht viel Arbeit gemacht auf dem Flachstück nach der letzte Abfahrt. Aber nur, weil Jan hinten war und De la Cruz gefährlich für das Gesamtklassement...", versuchte sich der Spanier bei Bahrain zu entschuldigen.

Zudem sicherte er sich auf der letzten Etappe das Bergtrikot.

Allerdings ging es anschließend erst so richtig los. 8km vor dem Ziel der Andalusien-Rundfahrt hatten wir die Teamwertung, die Bergwertung und die Nachwuchswertung - mit Bakelants auf 4, O'Connor auf 6 und Pardilla auf 9 im Gesamtklassement. Doch dann stürzte Clarke (DQT) und zog Luis Angel Mate und Ben O'Connor mit sich vom Rad. Gerade, als O'Connor aufstehen wollte, kam Sergio Pardilla aus einer abgehängten Gruppe angebraust und ballerte direkt in O'Connor rein. Lange Rede kurzer Sinn - am Ende verloren wir sowohl die Nachwuchswertung als auch die Teamwertung an Lotto Soudal.

Das Glück ist noch nicht so richtig da, aber mit dem zweiten Saisonsieg kann das Team entspannt in die Algarve-Rundfahrt starten. Dort wird Thibaut Pinot alleiniger Mannschaftskapitän sein im wiederum dezimierten Goupama-FDJ-Aufgebot, wo der Franzose die Top-5 des Gesamtklassements anpeilt.
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Re: Les dernières actualités

Beitrag von Cookie » 17.03.2019, 12:27

Die unerwarteten Siege sind immer die schönsten...

...lässt nicht nur Mercedes verlauten. Alexandre Geniez gewann in souveräner Manier die diesjährige Tour du Haut Var und schlug dabei in seiner Heimat u.a. A. Yates, Quintana, Chaves und Bernal. Doch nicht nur das lässt aufhorchen. Das Management schickte Manager Cookie kurzzeitig in den Urlaub und installierte Starmanager uhri (Jumbo-Visma) als sportlichen Leiter, unter dessen Führung letztendlich der erste Rundfahrtsieg der Saison gelang. Laut eigener Aussage wollte uhri nicht für sein Team ins Auto springen, da sie "nur Jauchefahrer nominiert haben". Damit ist auch klar, dass die Tür für eine weitere Zusammenarbeit weit aufgeschlagen wurde und ein Managerwechsel in absehbarer Zukunft durchaus diskutiert wird.

Böse Zungen (#movistarhass) behaupten zudem, dass Groupama-FDJ nur Siege einfährt, wenn die Equipe nicht von Cookie sondern von einem vertretenden Manager gesteuert wird. Diese These konnte zum Glück Teamkapitän Julian Alaphilippe mit seinem Sieg bei Strade Bianche widerlegen. Gleichzeitig war es der erste World-Tour Sieg 2019 und gibt einen zusätzlichen Motivationsschub vor Paris-Nizza und Tirenno-Adriatico.
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Re: Les dernières actualités

Beitrag von Cookie » 24.03.2019, 12:28

Loulou und Italien

Das bleibt eine Traumbeziehung. Julian Alaphilippe hat nach seinem verpatzten Saisonstart und dem Sieg bei Strade Bianche auch Tirreno-Adriatico in überraschend deutlicher Manier gewonnen. Nach dem Teamzeitfahren und der ersten Hügeletappe sah es noch gar nicht danach aus.

"Ich hatte bereits über anderthalb Minuten Rückstand nach den ersten beiden Etappen. Deshalb musste ich auf den selektiven Etappen volles Risiko fahren und habe weit vor dem Ziel angegriffen. Auf der vierten Etappe konnte ich mich mit Kwiato absetzen. Wir machten einen Deal, ich zog ihn ins Blaue Trikot und er überließ mir den Etappensieg. Am tag darauf griff ich schon 25km vor dem Ziel an und überraschte damit Michal, der etwas schlecht positioniert war. Ich hörte nur, dass er kurz vor der letzten Abfahrt stürzte und sich verletzte. Das ist natürlich sehr schade, ich hätte ihn gerne sportlich geschlagen. Aber so ist der Radsport leider manchmal..."

Nach seinem zweiten Etappensieg war Loulou bereits über 2:30min vor Dumoulin und hatte damit genug Polster für das abschließende Einzelzeitfahren. Der Sieg war der erste World Tour Rundfahrtsieg überhaupt bei einer einwöchigen Rundfahrt seit dem Managerwechsel Ende 2017 und ist deshalb ein ganz besonderer!

"Es war eine super Leistung von Fipsi. Aber genauso toll war die Geste von Kwiato und DQT-Manager Bike, die uns den ersten Etappensieg überlassen haben. Ich bin jetzt seit 1 1/2 Jahren dabei, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt in dieser World Tour. So handelt nur ein wahrer Champion. Für mich ist und bleibt er der beste Manager der Liga, wenn man das Gesamtpaket betrachtet."
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Re: Les dernières actualités

Beitrag von Cookie » 08.04.2019, 11:55

Durchwachsene Wochen

Die letzten Wochen verliefen für unser Team relativ durchschnittlich, sodass man außer Pardilla mit seinem Etappensieg und dem Gewinn der Berrgwertung bei der Volta a Catalunya keinen Sieg vorweisen kann. Kapitän Vuillermoz und Landa schieden aufgrund ihrer legendär schlechten Beine (beide -5) auf der entscheidenden Etappe hinauf zum Vallter 2000 leider aus dem Kampf ums Gesamtklassement aus.

Auch bei den Kopfsteinpflaster-Klassikern lief es nicht sonderlich gut. Vanmarcke gewann zwar den GP de Denain, fuhr bei den World Tour Rennen jedoch seinen Möglichkeiten hinterher.

"Wenn ich mal gute Beine hatte, fiel ich Blocks zum Opfer. Teilweise bin ich in den Top 15 in den Anstieg und kam in den letzten 20 wieder heraus. Aber das macht die KSP-Klassiker ja so spannend. Nächstes Jahr hab ich dort sicher mehr Glück! Und Paris-Roubaix kommt ja noch, vielleicht schaffe ich es dort mit Nils als Superhelfer in die Top 5. Bei der Flandern-Rundfahrt bin ich angesichts der katastrophalen Beine an diesem Tag mit Platz 6 richtig zufrieden", analysierte Vanmarcke seine Klassiker-Kampagne.


Die Tour of Langkawi durch Malaysia stand zuletzt auf dem Programm und stellt für unser Team eine wichtige Rundfahrt da, weil man im Asia/Ozeanien-Ranking auf dem Podium landen möchte. Auf der ersten Etappe schaffte es die Equipe mit geballter Teampower die am Berg abgehangenen Favoriten auf Distanz zu halten, sodass am Ende nur 10 Fahrer gemeinsam im Ziel ankamen, darunter Kapitän Edet. Auf der entscheidenden Bergetappe am vierten Renntag kämpfte sich Edet auf den zweiten Etappenplatz hinter einem starken Bob Jungels (Ag2r) und übernahm die Gesamtführung. Da anschließend vier abschließende Flachetappen folgten, freuten wir uns bereits insgeheim über den gelungenen Gesamtsieg. Jedoch hatten wir die Rechnung ohne Lotto-Soudal gemacht.

"Boswell holte sich mehrfach Zwischensprints, sodass er durch die Zeitbonifikationen noch an Nicolas vorbeizog. Das hat uns definitiv überrascht. Nicolas war anschließend so enttäuscht davon, dass der Ehrenkodex für manche Manager nichts wert ist, dass er gar nicht erst versuchte mittels Zwischensprint das Trikot zurück zu holen. Es ist schade, dass sowas immer wieder passiert, auch wenn es regelkonform ist und dabei stets Lotto-Soudal im Mittelpunkt steht. Zumal die Tour of Langkawi jetzt nicht unbedingt ein Prestigrennen ist, bei dem der Sieg die Welt bedeutet. Im Endeffekt muss aber jeder machen, was er für richtig hält und dann mit den Konsequenzen leben. Wir als Team halten uns weiter an den Kodex und werden davon nicht abweichen. Wir möchten unsere Gegner sportlich fair schlagen, damit man die Siege dann auch genießen kann. Ich hoffe, dass nach dieser allgemein sehr eklig geführten Rundfahrt ab nächster Woche wieder mehr Fairness und Sportsgeist ins Peleton einkehrt", sagte Manager Cookie beim Abflug am Flughafen in Kuala Lumpur.
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Re: Les dernières actualités

Beitrag von Cookie » 16.04.2019, 15:18

Durchwachsene Wochen - Teil 2

Die Baskenland-Rundfahrt war eines der TOP-3 Ziele dieses Jahr für unser Team. Julian Alaphilippe peilte dort den Sieg an und lag bereits nach dem Auftaktszeitfahren als 2. voll im Soll. Auf der zweiten Etappe folgte ein vierter Platz und auf der dritten Etappe dann das große Unglück.

"Ungefähr 15km vor dem Ziel bin ich gestürzt. Ich kann nicht zu 100% sagen, wie es passiert ist, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass Felline [Lotto-Soudal] mich absichtlich vom Rad geschubst hat", berichtete 'Loulou' nach dem Rennen. "Leider habe ich mir bei diesem Sturz mehrere Rippen angebrochen und hatte Atemprobleme, sodass eine Top-Platzierung außer Reichweite war."

Tatsächlich sind die Umstände des Sturzes nachwievor mysteriös. Lucas Hamilton fuhr direkt hinter Alaphilippe, als dieser stürzte. Vor der Etappe bekam er zudem von GCN eine on-bike-camera auf das Rad gesetzt, welche das Unglück aufgenommen haben sollte. Diese Kamera klaute kurz vor dem Ziel jedoch ein unbekannter Fahrer Hamilton vom Rennrad.

"Ich habe es in der Hektik der letzten Kilometer gar nicht mitbekommen. Irgendjemand hat mir die Kamera abgerissen. Nach der Etappe kam Soudal-Manager Dami zu unserem Teambus mit der verlorenen Kamera in der Hand. Er sagte, er habe sie hinterm Ziel im Gras gefunden. Allerdings grinste er dabei komischerweise schelmisch...", sagte Hamilton im Anschluss an die Etappe. "Ich habe die Kamera anschließend GCN zurück gegeben und mich später erkundigt, ob denn alles in Ordnung mit ihr sei. Sie sagten, es sei alles gut, es fehlen aber 10 Sekunden Bildmaterial. Genau die vor dem Sturz..."
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Re: Les dernières actualités

Beitrag von Cookie » 26.04.2019, 14:38

Auskuriert in die Ardennen

Teamkapitän Julian Alaphilippe ist bereit für drei der wichtigsten Rennen des Jahres: die Ardennen-Klassiker in Belgien und den Niederlanden. Nach seinem Sturz im Baskenland und der dadurch verpassten guten Endplatzierung strotzt "Loulou" nur so vor Tatendrang.

"Man hat es ja bereits bei der Primavera in Spanien gesehen. Er greift früh an, das klappt manchmal, aber oftmals eben auch nicht. Wir müssen ihn bremsen und klüger fahren in den Ardennen, um am Ende auch Erfolg zu haben. Die letzten Wochen liefen zwar nicht gut, aber Julian hat genug Selbstvertrauen, welches er sich bei seinem starken Saisonstart aufgebaut hat", sagte DS Cookie vor dem Amstel Gold Race.

"Wir hoffen, dass wir in den Kampf um den Sieg wenigstens einmal eingreifen können. Aber die Konkurrenz um Valverde, Kwiatkowski, Albasini, Moscon und Valgren ist natürlich die Crème de la Crème des Radsports. Warten wir heute erst einmal ab!"
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Re: Les dernières actualités

Beitrag von Cookie » 29.04.2019, 10:18

Die Stimmen zur emotionalen Ardennen-Woche



Das Amstel Gold Race aus der Sicht von Manager Cookie:

"Der ganze Tag war die reinste Katastrophe. Ala war nicht auf dem Fitness-Level, auf dem wir ihn uns gewünscht hätten. Zudem beklagte er sich den ganzen Tag über seine schlechten Beine. Da war mir schon klar, dass heute nicht viel möglich ist. Dennoch versuchten wir, das beste aus der Situation rauszuholen. Unsere Vorbereitung auf den Rennen war jedoch nicht ausreichend. Das wurde dann vor allem 40 km vor dem Ziel ersichtlich, also Alaphilippe im Positionskampf ins Hintertreffen geriet und am Anstieg aus der Spitzengruppe geblockt wurde. Anschließend jagte er zusammen mit Jelle Vanendert (Jumbo-Visma) mit ca. einer Minute Abstand dem Feld hinterher. Kurz vor den finalen Anstiegen schafften die beiden den Anschluss. Ala kam mit der Favoritengruppe über den letzten Hügel und alles bereitete sich auf den Sprint vor. Er ging an Kwiatkowskis Hinterrad, aber dann kam es wie es so oft in dieser Saison schon kam. Der entkräftete Michael Woods (EFD) quetschte sich vor Julian und blockte ihn ans Ende der Gruppe. Der Sprint war damit für Julian beendet und der Tag fand mit einem enttäuschenden 13. Platz das angemessene Ende."



Flèche Wallone aus der Sicht von Jan Bakelants:

"Nach der Enttäuschung vom Amstel Gold Race wollten wir es bei Flèche zunächst erstmal ruhig angehen und uns in die zweite Reihe stellen. Julian sparte den Tag über seine Kräfte für die Mur de Huy auf. Bei den ersten beiden Überquerungen testete Julian seine Beine ein wenig an der Spitze des Feldes. Vor dem finalen Aufstieg fuhr ich ihn, soweit es meine Kräfte zuließen, ganz an die Spitze der Gruppe, sodass er neben Valverde (Movistar) und Woods (EFD) in die Steigung ging. Anschließend hoffte ich nur noch und lauschte unseren Sportlichen Leiter, die Julian immer wieder anwiesen, abzuwarten und ruhig zu bleiben. Ich sah erst Valverde und Valgren lossprinten von der Ferne, während Woods und Julian noch abwarteten. Dann verlor auch Woods die Nerven und zog los. Als sie oben um die Ecke bogen, verlor ich den Sichtkontakt, aber Julian saß zu diesem Zeitpunkt noch ruhig auf seinem Rad. Wenige Augenblicke später hörte ich unsere DS nur ins Mikrophon schreien "JETZT ODER NIE, ALA!!!"...die folgenden Sekunden schienen unendlich lang zu sein bis zum kollektiven Jubelschrei. Als ich ins Ziel kam saß Ala mit schmerzverzerrtem, aber zufriedenem Gesicht auf dem Boden. Er sagte nur zu mir: 'Heute habe ich mich herausragend gefühlt'. Wir feierten den Sieg anschließend mit mehreren Amstel Radlern und damit war der Frust vom ersten Ardennen-Klassiker endgültig vergessen."



Lüttich-Bastogne-Lüttich aus der Sicht von Julian Alaphilippe:

"Wir zogen unsere Lehren aus dem Amstel Gold Race und machten eine ausgiebige Streckenbesichtigung am Tag vor dem Rennen. Ich wusste genau, an welchen Stellen ich mich vorne aufhalten muss, um möglichen Selektionen vorzubeugen. Das Team arbeitete den gesamten Tag über hervorragend. Unser Plan war es, das Rennen schwer zu machen, um die mittelstarken Fahrer wie Valgren zu schwächen. Leider stürzte Alejandro genau am Beginn der entscheidenden Phase des Rennens, in der wir gerade vorne anfingen, Tempo zu bolzen. In Absprache mit dem Sportlichen Leiter entschieden wir uns dann, die Tempoarbeit einzustellen, um Alejandro die Chance zu geben, wieder aufzuschließen. Mein Team platzierte mich perfekt in die vielen Anstiegen. Ich fühlte mich an diesem Tag wieder ziemlich gut, sodass ich am schweren Anstieg rund 38 km vor dem Ziel antrat. Im Nachhinein betrachtet war das wahrscheinlich etwas zu früh. Nur Dylan Teuns (Ag2r) wollte oder konnte mir folgen. Wir rissen schnell eine Lücke von einer halben Minute auf die anderen Mitfavoriten auf. Teuns beteiligte sich leider so gut wie gar nicht an der Führungsarbeit. Ich wusste nicht, wie gut er tatsächlich drauf war. Ich fühlte mich aber so stark, dass ich einfach durchzog mit ihm am Hinterrad. In den Anstiegen ließ er sich nicht abschütteln. Am letzten und schwierigsten Berg trat er dann selbst an und ich fuhr weit in den roten Bereich hinein, um an seinem Rad zu bleiben. Er war unglaublich stark, wahrscheinlich weil er sich die 20km davor in meinem Windschatten fuhr. Aber ich hatte ihn ehrlich gesagt auch ein wenig unterschätzt. Unser Vorsprung war konstant zwischen 30 und 60 Sekunden, jedoch kam jetzt Kwiatkowski immer näher an uns heran wie mir mitgeteilt wurde über das Headset. Kaum waren wir in der finalen Abfahrt, setzte sich Teuns wieder an mein Hinterrad und verweigerte die Tempoarbeit. Ich musste mich allerdings vom Anstieg erholen und konnte nicht mehr voll fahren. Dadurch kam Michal zurück. Auch er arbeitete nicht - klar, er musste sich aufgrund der kräfte zerrenden Aufholjagd erst einmal erholen. Also setzte ich mich wieder an die Spitze. Aber es wollte auch danach keiner mehr mitarbeiten, also ging ich wieder raus. Die Gruppe um Lotto-Soudal und Alejandro hinter uns kam immer näher. Deshalb setzte ich 4 km vor dem Ziel alles auf eine Karte und überraschte Dylan und Michal mit einem Angriff und zog davon. Ich hatte mich genug erholt, um es bis zum Ziel durch zu ziehen. Es ist unglaublich, als Solist in Lüttich anzukommen. Mein zweites Monument innerhalb von einem halben Jahr und mein zweiter Ardennen-Klassiker innerhalb von einer Woche, das ist nicht in Worte zu fassen. Ich denke nicht, dass ich heute unbedingt der stärkste Fahrer war, aber ich bin taktisch am besten gefahren. Ich freue mich jetzt nach den vielen Siegen im Frühjahr auf eine mehrmonatige Pause."
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Re: Les dernières actualités

Beitrag von Cookie » 13.06.2019, 15:37

Sabbat beendet

Nach 1,5-monatiger Pause meldet sich das Team zurück in der Saison. Die Bilanz der Pause liest sich ziemlich schlecht: sowohl in der WT als auch im Schwanzvergleich-Ranking belegt man nur noch den 9. Platz. Der Fokus wird daher in den kommenden Monaten darauf ausgerichtet, irgendwie wieder in Richtung Top 5 zu kommen.

Zudem steckt das Team durch teilweise unglaubliche Entwicklungen seiner Profis tief im finanziellen Schlamassel. Stand jetzt klafft ein Loch von fast 5,8 Millionen Euro im Geldbeutel des Teams. Sollte man keine internen Lösungen finden, lässt sich wohl ein Verkauf von ein oder zwei Stars am Ende der Saison kaum verhindern.

Zur Dauphiné wird das Team Thibaut Pinot als Kapitän an den Start stellen, der die "kleine Tour" als Vorbereitungsrennen für die "große Tour" nutzen will.
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